Bodenindikatoren als Blindenleitsysteme im Einsatz

Die Bodenindikatoren sind hohl gegossen, aus Glasgewebe und Harz, die Lauffläche ist mit gebrochenem Quarz angereichert, um die Rutschfestigkeit zu garantieren.
Die Oberfläche ist durch unser Produktionsverfahren geschlossen und porenfrei, so dass Kaugummi, Ketchup und farbige Getränke keine bleibenden Spuren, auch nach dem Reinigen, hinterlassen.
Alle Typen an Blindenleitlinien schwingen bei Stockberührung im Frequenzbereich von 550 Hz, was auch bei normalem Verkehrslärm gut hörbar ist.
Sie sind resistent gegen alle abwasserpflichtigen Medien auf der Straße.

  • Rutschhemend
  • Führungslinie
  • Aufmerksamkeitsfelder
  • Akustische Wahrnehmung
  • Hoch belastbar
  • Tausalz resistent
  • Temperaturbeständig
  • Keine Wasseraufnahme
  • Reinigungsfreundlich

Blindenleitsysteme bieten Blinden und sehbehinderten Menschen eine sichere Lösung im Alltag. Sie können die taktilen Informationen der Hohlkörper Bodenindikatoren nutzen, indem sie diese mit dem Langstock erkennen und / oder mit den Füßen wahrnehmen.

Durch einen hohen visuellen Kontrast können Personen mit Sehbehinderungen klare Orientierungslinien und –punkte wahrnehmen.
Mit Hilfe eines Pendel- bzw. Blindenstocks können sich Betroffene barrierefrei im öffentlichen Raum, in Gebäuden und an Haltestellen sicherer und leichter bewegen.
Blindenleitsysteme bestehen meist aus Leitstreifen & Aufmerksamkeitsfeldern. Diese Systeme können auch als Bodenbelag appliziert werden. Die Leitstreifen markieren den Weg zu Aufmerksamkeitsfelder.

Rillenplatten werden nach DIN 32984 für Bodenindikatoren im öffentlichen Verkehrsraum definiert.
Die schmalen Rillen (Sinusrillen) bieten mit dem Langstock eine gute Führung und sie sind durch Schuhsohlen fühlbar.

Werden seit Mitte der 90er Jahren vor allem an Fußgängerübergängen mit Lichtsignalanlagen mit Noppen eingesetzt.
Die Noppen sind sowohl mit dem Langstock, als auch mit den Füßen ertastbar.

PrüfkörperBleibende VerformungSollprüfkraftBruchlast
Nullmessung

mm
Bei 2/3 der Sollprüfkraft
mm
Differenz

mm
Visuelle BeurteilungkNVisuelle BeurteilungkN
133,033,10,1 Keine visuellen Veränderungen erkennbar250 Keine visuellen Veränderungen erkennbar319
233,233,40,2 Keine visuellen Veränderungen erkennbar250 Keine visuellen Veränderungen erkennbar306
333,333,40,1 Keine visuellen Veränderungen erkennbar250 Keine visuellen Veränderungen erkennbar307

Die geprüften Erzeugnisse erfüllen die Anforderungen der Belastungsklasse C 250 nach DIN EN 124-1.

Die Probekörper wurden in der Druckprüfmaschine MB 300 in einer Druckbelastung ausgesetzt. Die profilierte Oberfläche des Prüfkörpers war durch den Auftraggeber durch Kunststoff auf einer Trennschicht egalisiert.
Die bleibende Verformung wurde nach fünfmaliger Belastung bis zu ⅔ der Prüfkraft bestimmt.
Im unmittelbaren Anschluss daran wurde die Sollprüfkraft von 250 KN aufgebracht und 30s gehalten. In diesem Zustand erfolgte eine visuelle Beurteilung des Prüfkörpers.
Nach der visuellen Beurteilung wurde der Prüfkörper weiter belastet bis ein Versagen des Prüfkörpers eintrat.

Die Blindenleitlinien sind in den Formaten

HOBI I

300 x 300 x 80 mm

HOBI II

300 x 300 x 15 mm

HOBI III

300 x 300 x 2,0 mm

Belastbar:

Belastungsklasse C 250

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